Ich male, also bin ich.
Mein künstlerisches Zuhause habe ich in der figurativen zeitgenössischen Malerei gefunden.
Aus vielen feinsten Schichten von Acrylfarben und verschiedensten Papieren entsteht in meinen Werken eine einzigartige Tiefe. Jede neue Schicht lässt etwas von der darunterliegenden durchscheinen. So wird die Geschichte zum Bild genauso wie mein Weg als Künstlerin mit allen Emotionen bis zur Fertigstellung im Werk sichtbar festgehalten.
Alles beginnt mit einem Thema, das mich beschäftigt und Fragen auslöst. Der Weg zur Beantwortung dieser Fragen findet sich auf der Leinwand wieder.
Während des gesamten Prozesses tauche ich ein in absolute Stille und lasse mich von der Faszination für Ästhetik, Layering, Farbe und Kontrast treiben. Ich liebe es, mich herauszufordern und daran zu wachsen. Kein Bild wird so, wie ich es geplant habe. Da lacht mich plötzlich eine ganz andere Farbe an oder ich entdecke irgendetwas, mit dem sich Struktur erzeugen lässt. Alles kann, nichts muss. Das ist Freiheit.
Was mich inspiriert sind Menschen. Wie sie sich verhalten, wenn sie sich unbeobachtet glauben. Dann sind sie authentisch. Ich möchte Mut machen und Selbstvertrauen vermitteln, dich so zeigen und geben zu dürfen, wie du bist. Du bist gut und genug. Genauso, wie du bist. Just. Be.
Der Weg bis zum fertigen Bild ist wie Meditation. Dabei inspiriert und beruhigt mich der Glaube fernöstlicher Religionen, wonach das Göttliche in uns selbst zu finden ist, dass Dankbarkeit und Vergebung nicht nur leere Worthülsen sind.
Den Abschluss bildet oft ein Rahmen um das fertige Werk. Er symbolisiert das Ende des Weges, an dem ich klare Antworten auf meine Fragen habe, das Thema abschließen und ruhen lassen und mich mit neuer Kraft auf die nächste Inspiration einlassen kann.