Kaffee, Acryllasuren, durchscheinende Papiere und Stoffe, Metallicfarben, Strukturgel 70 x 100 x 3
DerRoteFaden (2026) von JacquelineBind
Online seit 16.08.2026
Wertangabe: 900,00 €
#Kunsthandwerk
#Malerei
#Sonstige Techniken
#abstrakt
#Expressionismus
#Sonstiger Kunststil
#Experimental
#Fantasie
#Sonstige Kunstthemen
#Transformation
DerRoteFaden
Was gibt uns Halt, wenn wir unserem Leben eine ganz neue Richtung geben?
Der Gedanke zu diesem Werk entstand in einem Gespräch über die Verantwortung von Eltern gegenüber ihren Kindern. Für mich war immer klar: Wir Eltern sind nicht dafür da, unsere Kinder zu den Menschen zu formen, die wir gerne in ihnen sehen möchten. Unsere Aufgabe ist es, ihre Eigenarten und Stärken zu erkennen, ihnen zu vertrauen und sie darin zu unterstützen, sich frei und ohne äusseren Druck entwickeln zu können.
Meine Söhne hatten viele Freiheiten. Doch über allem stand ein roter Faden: Verantwortung für das eigene Handeln, Respekt und die Regeln für unser gemeinsames Leben. Je mehr wir vertrauen und je mehr wir miteinander im Gespräch bleiben, desto weniger braucht es Kontrolle. Und aus eigener Erfahrung weiss ich, wie destruktiv Kontrolle ist. Freiheit braucht für mich keinen engen Rahmen – sondern eine verlässliche Grundlage.
Dieser Gedanke führte mich schließlich zu der Frage nach meinem eigenen roten Faden.
Mein Vater hat meine Schwester und mich bewusst zu unabhängigen Frauen erzogen. Er ermutigte uns, Berufe zu ergreifen, die es uns ermöglichen, jederzeit für uns selbst sorgen zu können. Ohne dass wir uns auf zukünftige Partner verlassen müssen. Selbstständigkeit und Eigenverantwortung waren wichtige Werte, die er uns mitgegeben hat.
Im Laufe meines Lebens hat sich daraus mein eigener roter Faden entwickelt: das Vertrauen in mich selbst und in mein Bauchgefühl. Auch wenn ich zwischendurch Menschen begegnet bin, die mich an mir selbst zweifeln ließen, war da tief in mir immer dieses Wissen darum, was sich für mich richtig anfühlt. Immer dann, wenn ich dieses Gefühl übergangen habe, hat mir das Leben irgendwann gezeigt, dass es nicht ohne Grund da war.
Die Materialien dieses Werkes erzählen nicht nur, sie tragen ihre eigenen Geschichten.
Eine ausrangierte transparente Gardine aus unserem Zuhause, die nach dem Auszug meiner Söhne ihren ursprünglichen Platz verloren hatte, wurde Teil der Leinwand. Sie steht für eine gemeinsame Lebensphase, die vergangen ist und dennoch deutliche Spuren hinterlässt.
Der braune Untergrund entstand aus löslichem Pulverkaffee – dem Kaffee, den ich früher mit meinem Vater getrunken habe. Draussen auf der Terrasse bei stundenlangen Gesprächen über Gott und die Welt.
Schichten aus transparentem Strukturgel, Acryl- und Metallicfarben überlagern und verändern das Darunterliegende. Strukturen verschwinden, bleiben aber als weiche Erhebungen und Spuren erhalten.
So wie Erinnerungen verblassen, uns aber dennoch leise begleiten.
Und über all diese Schichten legt sich die feste rote Wolle.
Nicht als Begrenzung, sondern als Verbindung. Als Orientierung. Auf dem Weg hin zu dem Menschen, der wir sein wollen.
Feine Akzente aus Metallicsilber liegen auf den höchsten Erhebungen der Oberfläche, die sich von unten her immer heller werdend aufgebaut hat. Erst wenn das Licht darauf fällt, beginnen sie zu schimmern und machen sichtbar, was sich auf den ersten Blick verborgen hält.
Durch seine plastische Oberfläche entwickelt „DerRoteFaden“ im Raum eine ganz besondere Präsenz. Je nach Lichteinfall treten die unterschiedlichen Strukturen leise hervor und die feinen silbernen Akzente beginnen zu schimmern, während die roten Wollfasern eine unmittelbare, fast körperliche Wirkung entfalten.
Nichts bleibt, wie es war.
Menschen verändern sich. Beziehungen verändern sich. Lebensphasen gehen vorbei. Zurück bleiben Spuren, aus denen wir geworden sind, wer wir heute sind.
Der eigene rote Faden ist nicht das, was uns festhält.
Er ist das, was uns immer wieder zu uns selbst zurückführt.
„DerRoteFaden“ spricht besonders Menschen an, die Freiheit und Selbstbestimmung schätzen und wissen, dass Vertrauen stärker ist als Kontrolle.
Wenn Du Dich in diesen Gedanken wiederfindest und dieses Werk Dich berührt, kann es für Dich ein vertrauensvoller Begleiter sein.
Vielleicht ist „DerRoteFaden“ genau das Werk, das Dich daran erinnert, Dir selbst zu vertrauen.
Was gibt uns Halt, wenn wir unserem Leben eine ganz neue Richtung geben?
Der Gedanke zu diesem Werk entstand in einem Gespräch über die Verantwortung von Eltern gegenüber ihren Kindern. Für mich war immer klar: Wir Eltern sind nicht dafür da, unsere Kinder zu den Menschen zu formen, die wir gerne in ihnen sehen möchten. Unsere Aufgabe ist es, ihre Eigenarten und Stärken zu erkennen, ihnen zu vertrauen und sie darin zu unterstützen, sich frei und ohne äusseren Druck entwickeln zu können.
Meine Söhne hatten viele Freiheiten. Doch über allem stand ein roter Faden: Verantwortung für das eigene Handeln, Respekt und die Regeln für unser gemeinsames Leben. Je mehr wir vertrauen und je mehr wir miteinander im Gespräch bleiben, desto weniger braucht es Kontrolle. Und aus eigener Erfahrung weiss ich, wie destruktiv Kontrolle ist. Freiheit braucht für mich keinen engen Rahmen – sondern eine verlässliche Grundlage.
Dieser Gedanke führte mich schließlich zu der Frage nach meinem eigenen roten Faden.
Mein Vater hat meine Schwester und mich bewusst zu unabhängigen Frauen erzogen. Er ermutigte uns, Berufe zu ergreifen, die es uns ermöglichen, jederzeit für uns selbst sorgen zu können. Ohne dass wir uns auf zukünftige Partner verlassen müssen. Selbstständigkeit und Eigenverantwortung waren wichtige Werte, die er uns mitgegeben hat.
Im Laufe meines Lebens hat sich daraus mein eigener roter Faden entwickelt: das Vertrauen in mich selbst und in mein Bauchgefühl. Auch wenn ich zwischendurch Menschen begegnet bin, die mich an mir selbst zweifeln ließen, war da tief in mir immer dieses Wissen darum, was sich für mich richtig anfühlt. Immer dann, wenn ich dieses Gefühl übergangen habe, hat mir das Leben irgendwann gezeigt, dass es nicht ohne Grund da war.
Die Materialien dieses Werkes erzählen nicht nur, sie tragen ihre eigenen Geschichten.
Eine ausrangierte transparente Gardine aus unserem Zuhause, die nach dem Auszug meiner Söhne ihren ursprünglichen Platz verloren hatte, wurde Teil der Leinwand. Sie steht für eine gemeinsame Lebensphase, die vergangen ist und dennoch deutliche Spuren hinterlässt.
Der braune Untergrund entstand aus löslichem Pulverkaffee – dem Kaffee, den ich früher mit meinem Vater getrunken habe. Draussen auf der Terrasse bei stundenlangen Gesprächen über Gott und die Welt.
Schichten aus transparentem Strukturgel, Acryl- und Metallicfarben überlagern und verändern das Darunterliegende. Strukturen verschwinden, bleiben aber als weiche Erhebungen und Spuren erhalten.
So wie Erinnerungen verblassen, uns aber dennoch leise begleiten.
Und über all diese Schichten legt sich die feste rote Wolle.
Nicht als Begrenzung, sondern als Verbindung. Als Orientierung. Auf dem Weg hin zu dem Menschen, der wir sein wollen.
Feine Akzente aus Metallicsilber liegen auf den höchsten Erhebungen der Oberfläche, die sich von unten her immer heller werdend aufgebaut hat. Erst wenn das Licht darauf fällt, beginnen sie zu schimmern und machen sichtbar, was sich auf den ersten Blick verborgen hält.
Durch seine plastische Oberfläche entwickelt „DerRoteFaden“ im Raum eine ganz besondere Präsenz. Je nach Lichteinfall treten die unterschiedlichen Strukturen leise hervor und die feinen silbernen Akzente beginnen zu schimmern, während die roten Wollfasern eine unmittelbare, fast körperliche Wirkung entfalten.
Nichts bleibt, wie es war.
Menschen verändern sich. Beziehungen verändern sich. Lebensphasen gehen vorbei. Zurück bleiben Spuren, aus denen wir geworden sind, wer wir heute sind.
Der eigene rote Faden ist nicht das, was uns festhält.
Er ist das, was uns immer wieder zu uns selbst zurückführt.
„DerRoteFaden“ spricht besonders Menschen an, die Freiheit und Selbstbestimmung schätzen und wissen, dass Vertrauen stärker ist als Kontrolle.
Wenn Du Dich in diesen Gedanken wiederfindest und dieses Werk Dich berührt, kann es für Dich ein vertrauensvoller Begleiter sein.
Vielleicht ist „DerRoteFaden“ genau das Werk, das Dich daran erinnert, Dir selbst zu vertrauen.
„DerRoteFaden“ darf seinen Platz bei einem Menschen finden, dessen eigene Geschichte er berührt. Das Werk ist verfügbar.


